Radweg weg! Ausschuss vergibt Chance für Radwegverbindung
Wolfgang Maus

Vor einigen Wochen hatten wir an dieser Stelle über den SPD-Antrag zu einer Radwegverbindung zwischen dem Wahnbachtal und der Ortschaft Herkenrath mit weiterer Anbindung an die B 56 in Pohlhausen berichtet.

 

Leider wurde im Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Energie unserem Vorschlag nicht gefolgt und so die Chance für eine sichere Radwegverbindung mit Vermeidung der für den Radverkehr nicht ungefährlichen Nutzung der B 507 zum Verkehrsknoten in Pohlhausen vertan.

Machbarkeitsstudie? - Einfach mal machen!
Wolfgang Maus

Gemeinsam mit den Kommunen Overath, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Hennef wurde bereits im vorletzten Jahr die Entwicklung eines innovativen und nachhaltigen Mobilitätskonzeptes auf den Weg gebracht. Im Rahmen einer MobiltätsWerkStadt 2025 sollen unter dem Aspekt des Klimaschutzes flächensparende Verkehrssysteme zur individuellen Nutzung und zur Verbesserung der Lebensqualität auf Umsetzungswürdigkeit untersucht werden. Als „Anker“ sind die Städte Overath und Hennef mit den Bahnhöfen zur Nutzung des schienengebundenen Verkehrs in den umliegenden Regionen zu sehen. Dass es hierbei keine Denkverbote geben kann und auch ein auf manche Zeitgenossen wirkender „Exot“ wie die Verbindung der beiden Bahnhöfe mittels einer flächensparenden Seilbahn Bestandteil der Untersuchung sein wird, versteht sich von selbst. 

Kommt Zeit, kommt Rad ...
Wolfgang Maus

Beitritt zum "Zukunftsnetzwerk Mobilität" beantragt

Nicht erst die frühlingshaften Temperaturen führen dazu, das Fahrrad als Fortbewegungsmittel für Freizeit und Beruf wieder zu entdecken. Die Pandemie hat das Interesse zum Radfahren geweckt. Handel und Industrie können die große Nachfrage vor allem nach E-Rädern kaum befriedigen. Viele Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde sind jetzt mit dem Rad unterwegs, was nicht bei allen motorisierten Verkehrsteilnehmern gut ankommt, zumal das Straßenverkehrsamt beispielsweise im Zentrum von Neunkirchen es dem Radfahrverkehr erlaubt, die Straße statt den mit „Radfahrer frei“ ausgeschilderten engen Gehweg der Hauptstraße zu benutzen. Während mancher Autofahrer vor ihm langsam fahrende landwirtschaftliche Fahrzeuge gerade noch so hinnimmt, wird die Nutzung der Fahrstraße durch Radfahrer und Radfahrerinnen geradezu mit Argwohn verfolgt.

Bürgerradweg an der L 318 - Planung nimmt Fahrt auf
Nicole Männig-Güney

„Endlich eine gute Nachricht für die Radwegverbindung entlang der Overather Straße  in Much bzw. Neunkirchen-Seelscheid“, freuen sich die beiden Kreistagsabgeordneten Nicole Männig-Güney und Katja Ruiters.

Auslöser für die jetzt neu aufgenommene Planung ist das Engagement eines Bürgers aus Nackhausen, der sich während der Kommunalwahlen an die Neunkirchen-Seelscheider Bürgermeisterin Nicole Berka gewandt hatte und seine Absichten bezüglich eines Bürgerradweges vortrug.

Danaergeschenk der CDU
Wolfgang Maus

Die CDU verspricht 500.000 € vom Rhein-Sieg-Kreis für Neunkirchen-Seelscheid – und bezahlen muss es die Gemeinde selbst

 

Im letzten Mitteilungsblatt offerierten uns zwei Abgesandte der Kreis-CDU mit reißerischer Aufmachung einen angeblichen Geldsegen für die Gemeinde. Die Körpersprache ihres Auftritts mit offenem Jackett und tief in die Hosentaschen eingegrabenen Händen wird von Verhaltenspsychologen gern als Ausdruck von Desinteresse gewertet und soll Unsicherheit verbergen. Denn was da wie ein Geschenk für unsere Bürgerschaft aussehen soll, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Darlehen, welches von der Kommune im Rahmen der finanziellen Beteiligung in Form der Umlage für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufzubringen ist.

Bessere Busverbindungen, engere Taktung und Einbeziehung der Außenorte machen den ÖPNV für die Nutzer attraktiv und sind auch unter dem Gesichtspunkt von Umwelt- und Klimaschutz sinnvoll. Allerdings muss man den Bürgerinnen und Bürgern hierzu auch sagen, dass dies nicht zum Nulltarif möglich ist, und die erforderlichen Geldmittel von den Steuerzahlern über die Kommunalhaushalte aufgebracht werden müssen.

Zu der vollmundigen Ankündigung muss man also wissen: Diese 500.000 € sind kein Geschenk!

Die 500.000 € müssen von unserer Gemeinde über die ÖPNV-Umlage wieder erstattet werden.

Das darzustellen, wäre aufrichtig und wahrhaftig gewesen. Aber man wollte, schon ganz im Wahlkampfmodus, lieber sich und den Bürgerinnen und Bürgern etwas in die Hosentaschen lügen.

Peter Schmitz, Fraktionsvorsitzender

Wolfgang Maus, Ratsmitglied

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