Sportplatz vor Wolperath ist gestorben!

Veröffentlicht am 14.04.2017 in Ratsfraktion

Peter Schmitz

Erst wurde die Gemeinde in den Bankrott getrieben, jetzt wurde gutes Geld zum Fenster hinaus geworfen.

Allseits bekannt ist ja schon, dass CDU und FDP mit ihrer hemmungslosen Ausgabenpolitik bis 2012 dafür gesorgt haben, dass unsere Gemeinde faktisch pleite ist. Deshalb müssen die Gemeindesteuern (Grundsteuer A + B und Gewerbesteuer) jährlich seit 2012 und auch noch weiterhin Jahr für Jahr steigen. Auch die letzte Kommunalwahl im Jahr 2014 konnte nichts daran ändern, dass die Gemeinde quasi bankrott ist. Jeder weiß auch, dass die Bürgermeisterin (Nicole Sander) im Rat keine politische Mehrheit hat.

Im Herbst letzten Jahres trieben es CDU / FDP / WfNkS auf die Spitze. Sie beschlossen zwischen LIDL und Wolperath einen Sportplatz mit Sportlerheim, Nebenanlagen und Parkplätzen zu planen.

Jedem Schulanfänger war klar, dass dies auf dem viel zu kleinen und unerschlossenen Grundstück in der Wasserschutzzone IIB (Wahnbachtalsperre) unmöglich gelingen konnte. Wir haben wirklich alles versucht, diese Art der Zeit- und Geldverschwendung zu verhindern, aber CDU / FDP / WfNkS bilden die Mehrheit im Gemeinderat.

Am 3.4.2017 abends wurde diese Sportplatz-Fantasie kleinlaut, still und heimlich von den gleichen Parteien in die Tonne gehauen. 6 Monate Zeit und ein hoher 5-stelliger Geldbetrag für die unnötige Planung sind verloren.

Wir hatten im Herbst 2016 beantragt, die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden zu lassen, ob der Sportplatz Höfferhof erhalten bleibt oder verkauft werden soll. Die Finanzierungsalternativen und die Vor- und Nachteile sollten dargelegt werden. Aber das wurde (wie bekannt) von CDU / FDP /WfNkS strikt abgelehnt.

Heute folgt man uns diesbezüglich in einem Punkt: Der Sportplatz Höfferhof soll jetzt doch bestehen bleiben. Aber wie das ohne Grundsteuererhöhung und ohne den Verkauf des allerletzten gemeindlichen Tafelsilbers finanziert werden kann, das weiß noch niemand.

Wir bleiben dabei: Die Bürgerinnen und Bürger sollten die Möglichkeit haben, in einem Ratsbürgerentscheid auf der Grundlage aller notwendigen Informationen die Sportplatzfrage selbst zu entscheiden.

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