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Sportplatz Höfferhof - Steuererhöhung für den Neubau sind nicht vom Tisch!

Sport

Die Bürgermeisterin hatte am 11.09.2019 alle Beteiligten (insbesondere die Vertreter der Sportvereine und der Schulen) zu einem „Erörterungsgespräch“ eingeladen.

 

Ergebnis: CDU und FDP bleiben dabei, einen aus unserer Sicht nicht zwingend notwendigen Neubau des Sportplatzes Höfferhof einzufordern. Diese zurzeit ca. 2.000.000 € teure Neubauforderung (nur der Sportplatz – ohne Sportlerheim!) bleibt für uns ein „NoGo“, und der Wunsch der örtlichen Sportvereine auf Ausbau eines notwendigen zusätzlichen Sportplatzes in Breitscheid (Gemeindesportbund, TSV/FSV) bleibt damit unfinanzierbar.

 

CDU/FDP, die unsere kleine Gemeinde bekanntlich mit ihrer maßlosen Geldausgabepolitik zu Lasten der Bürgerschaft schon in den vergangenen Jahren an den Rand einer Pleite geführt haben und sich sogar nicht davor scheuten, aus Neunkirchen-Seelscheid eine Stadt mit weiteren finanziellen Nachteilen und Belastungen machen zu wollen, sprachen sich erneut dafür aus, für den luxuriösen Ausbau des Sportplatzes Steuererhöhungen in Kauf zu nehmen. Nur zur Erinnerung: Die Grund- und Gewerbesteuern (und Hundesteuer) liegen hier bei uns im Gemeindevergleich jetzt schon auf höchstem Niveau.

 

Die SPD bleibt dabei, wir wollen den Sportplatz Höfferhof für den Schul- und Vereinssport im Bestand erhalten und ihn wo nötig und wirtschaftlich sinnvoll sanieren bzw. verbessern. Die Schulaufsichtsbehörde der Gesamtschule (Reg.-Bez. Köln) hat bekanntlich auch vor dem Hintergrund der von der Schule vorgesehenen Erweiterung des schulsportlichen Leistungsangebots bestätigt, dass der Schulsportplatz – wie er jetzt besteht – für schulische Belange ausreichend ist.

 

Dass den Sportlehrern der Gesamtschule eine Kompletterneuerung des Sportplatzes an der Höfferhofer Straße am liebsten wäre, versteht sich von selbst. Im Gespräch mit der Gesamtschule wurde für uns aber auch deutlich, dass es ausreichend ist, evtl. Bodenunebenheiten, Wurzelbildungen und sonstige mögliche Gefahrenquellen zu beseitigen, was im Rahmen der Unterhaltungspflicht sowieso zu geschehen hat.

 

Peter Schmitz

SPD-Fraktionsvorsitzender