SPD-Fraktion zum Antoniuskolleg (AK)

Veröffentlicht am 09.09.2007 in Kommunalpolitik

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Antonius KollegCDU und FDP „versorgen“ Sie derzeit im Mitteilungsblatt mit einigen z.T. verwirrenden Informationen zum Thema: „Erhalt des Antoniuskollegs“. Richtig ist, dass es diesbezüglich derzeit nicht unerhebliche Probleme gibt.

Die SPD-Fraktion hat bereits im Frühjahr alle anderen Parteien deutlich davor gewarnt, das Areal, auf dem das AK-Gymnasium steht, zu überplanen. Sie waren aber leider nicht davon abzuhalten. Sie haben im Gemeinderat beschlossen, dass dort, wo derzeit der AK-Schulbetrieb stattfindet, keine Schule mehr stehen, sondern großflächiger Einzelhandel realisiert werden soll.

Mit diesem Beschluss haben Herr Meng, seine CDU und die anderen Parteien den Salesianern Don Boscos (Träger des AK) gegenüber deutlich gemacht, dass sie an dieser Stelle Einzelhandelsgeschäfte für sinnvoller und notwendiger halten als ein Gymnasium. Damit wurde den Salesianern letztendlich nichts anderes gesagt als: „Verschwindet von diesem Gelände!“ Ein wahrlich unglaublicher Beschluss! Wie kann man dies einem unbestritten verdienstvollen Orden antun, der mit seinem Antoniuskolleg seit 50 Jahren eine mehr als ehrenwerte Arbeit zum Vorteil der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid und seinen Bürgerinnen und Bürgern geleistet hat?

Und das alles geschah auch noch in Kenntnis dessen, dass es eine zwingende Notwendigkeit für weitere Einzelhandelsketten in Neunkirchen gar nicht gibt, weil die Versorgung der Bevölkerung mit Waren für den täglichen Bedarf schon jetzt ausreichend gesichert ist. Aber nein – die Ratsmehrheit wünscht, dass ALDI, REWE und Co. aus dem Ohlenhohn in den neuen Zentrumsbereich umziehen. Und damit das auch wirklich gelingt, wird in der Ratssitzung am 13.09.2007 für den Ohlenhohnbereich eine sogenannte Veränderungssperre erlassen, um den dort geplanten REWE-Neubau zu verhindern. Dass die SPD dagegen ist, den Ohlenhohn zu einer Geschäftsbrache zu machen, das braucht an dieser Stelle sicherlich nicht besonders betont werden.

Die SPD fordert CDU, FDP und B90/G auf, den Beschluss „Großflächiger Einzelhandel auf den AK-Grundstücken“ unverzüglich aufzuheben und zukünftig alles Notwendige und Machbare zu unternehmen, um den Orden und das AK auch weiterhin auf ihrem angestammten Areal in Neunkirchen zu halten.

Wir bitten alle Mitbürgerinnen und Mitbürger darum, auf den Bürgermeister und die anderen Parteien in diesem Sinne einzuwirken.

Ihre SPD-Fraktion

Suchen

Nicole Berka Bürgermeisterin

Taschengeldbörse Neunkirchen-Seelscheid

Sebastian Hartmann MdB

Deutscher Bundestag Mediathek

Bildergebnis für logo deutscher bundestag

SGK NRW

WDR - Landtagslupe

Lesetipp

Vorwärts

Nachrichtenticker

11.08.2022 16:19 Kanzler Scholz in der Bundespressekonferenz
„Niemand wird alleine gelassen“ Auf seiner ersten Sommer-Pressekonferenz als Bundeskanzler hat Olaf Scholz über den Krieg in der Ukraine, steigende Preise und die Energieversorgung gesprochen – und die Entschlossenheit der Bundesregierung betont, die Menschen in Deutschland weiter zu entlasten. „Wir werden alles dafür tun, dass die Bürgerinnen und Bürger durch diese schwierige Zeit kommen.“ weiterlesen auf bundesregierung.de

10.08.2022 16:16 Entlastungsimpuls ist richtig und notwendig
Die vorgeschlagenen Maßnahmen von Bundesfinanzminister Christian Lindner würden aber hohe Einkommen besonders stark entlasten und sind damit sozial noch nicht ganz ausgewogen, sagt SPD-Fraktionsvize Achim Post. „Ein weiterer kräftiger Entlastungsimpuls bis in die Mitte der Gesellschaft ist richtig und notwendig. Die vorgeschlagenen Maßnahmen von Bundesfinanzminister Lindner würden aber hohe Einkommen besonders stark entlasten und sind damit… Entlastungsimpuls ist richtig und notwendig weiterlesen

08.08.2022 15:37 Fall Schlesinger zeigt: Öffentlicher Sektor braucht bessere Compliance-Strukturen
Angesichts des Rücktritts von rbb-Intendantin Patricia Schlesinger fordert die SPD-Bundestagsfraktion neue Transparenz- und Compliance-Strukturen für Körperschaften öffentlichen Rechts sowie für alle öffentlichen Einrichtungen und Verantwortliche für öffentliche Gelder. „Der Rücktritt von Patrica Schlesinger als Chefin des Rundfunk Berlin-Brandenburg ist vor dem Hintergrund der Ereignisse folgerichtig. Es liegt nun in den Händen der verantwortlichen Gremien, die… Fall Schlesinger zeigt: Öffentlicher Sektor braucht bessere Compliance-Strukturen weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Downloads

Haushaltsrede

Presse

Wahlbezirke

Wahlprogramm

Wahlzeitung