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Weltbienentag - Insektenschutz tut Not

Umwelt


Wolfgang Maus

Am 20. Mai wurde der Welttag der Bienen begangen, eingeführt 2018 zum Gedenken an Anton Janša, den Vorreiter der modernen Imkerei. Gedenktage neigen, an etwas Vergangenes zu erinnern. Seit Jahren erleben wir einen Rückgang von Bienen und anderer Insekten. Neben dem Absterben ganzer Bienenvölker durch Milben wird heute durch die Versiegelung der Landschaft, intensive Landwirtschaft mit Monokulturen und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, klimatische Veränderungen und sonstige Eingriffe der Lebensraum für Insekten immer kleiner. Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat, weiß, dass insbesondere die Bienen als Pflanzenbestäuber dazu beitragen, unsere Lebensgrundlage zu sichern. Die Biene ist auch nicht bloß Nutztier zur Gewinnung von Honig. Zahlreiche Imker nutzen den sprichwörtlichen Fleiß der Bienen deshalb nicht nur für sich, sondern überlassen den Bienen einen Teil des Ertrages für die eigene Brut.

Wildbienenstöcke sowie Nist- und Überwinterungshilfen für Insekten, sog. „Wildbienen- und Insektenhotels“ sind eine Alternative zum immer knapper werdenden Lebensraum.

 

 

Initiativen zur Schaffung von Wildblumenwiesen kann sich jeder z.B. durch entsprechende Anlagen in den eigenen Hausgärten anschließen. Nicht ständig muss der ganze Rasen gemäht werden. Schnell bildet sich eine Pflanzenvielfalt, wenn man Rasenflächen sich selbst überlässt.

Die SPD setzt sich für den Erhalt der Artenvielfalt ein. Im Rahmen der Bauleitplanung sind nicht überbaubare Flächen standortgerecht zu begrünen. Dazu gehört auch, Schottergärten („Gärten des Grauens“) entgegenzuwirken, die allenfalls Ausdruck eines gleichgültigen Umgangs mit der Natur sind. Auf größeren zusammenhängenden Freiflächen sollen wieder Streuobstwiesen entstehen, die eine wichtige ökologische Funktion und in unserer Region große Tradition haben.

So kann man vielleicht dem Weltbienentag wieder gerecht werden.